In Rauma sind wir gegen 9 mit dem Flixbus gestartet, in Pori in den Zug gewechselt, in Tampere umgestiegen und in Jyväskylä in den Mietwagen.

Dann haben wir uns um kurz nach 4 irgendwo in Konnevesi an einer Schotterstraße mit Tuija getroffen und sie hat uns zu unserer Pöllötupa geführt. Kompletter Tapetenwechsel vom Morgen in Rauma zum Nachmittag in Pöllötupa. Das Wetter ist grandios.

Pöllötupa heißt Eulenhaus. Das Blockhaus liegt an einem Seitenarm eines riesigen Sees Majaatsalmi im mittelfinnischen Seenland. Der See ist so groß, dass er gleich mehrere Namen hat.







Viele Bilder und Videos hat Tuija schon geschickt. Jetzt verstehe ich ihre Liebe zu diesem Ort und die Sehnsucht der Finnen nach einem Mökki, einem Sommerhaus. Zuerst dachte ich: naja, Ferienhaus am See mit eigener Sauna ist schon toll. Aber es ist noch so viel mehr: die Ruhe, die Luft, das Licht, die hohen Kiefern, das Rauschen der Birkenblätter, der Duft des Waldes, der Fisch, die Blaubeeren, die Pilze. Kann man gar nicht beschreiben.


Pöllötupa ist ein Herz freundliches Haus. Es sind 93 Stufen vom Steg zum Haus. Da man ständig rauf und runter geht, ist das ein ausgefeiltes und gleichmäßiges Cardiotraining.


Etwa auf der Hälfte gibt es ein Saunahaus. Holz befeuerter Saunaofen, mit Seewasser gespeiste Dusche, ein Raum mit Esstisch, Couch und Küchenzeile und selbstverständlich noch einer Terrasse.


Aus der Sauna kannst du die Stufen hinunter flitzen und in den See hüpfen. Wunderbar erfrischend, unfassbar klares Wasser.
Hier kann man richtig runterfahren und sich erholen. Irgendwo an den Stufen hocke ich mich immer hin und sammle ein paar Blaubeeren.







Am Abend unserer Ankunft hat Tuija uns gleich zum Lachs eingeladen. Wir schlafen herrlich und lange und der nächste Tag wird wieder sonnig, ca. 20 Grad.







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