Rauma liegt an der Ostsee nördlich von Turku. Ein bisschen nördlicher und gegenüber von Stockholm. Auch hier ist die Küste von Schären geprägt. Also Tausenden von Inseln, groß genug für mehrere Hauser oder ganz klein, nur ein Felsen. Unzählige Untiefen. Ein Kapitän muss genau wissen, wo er lang fährt. Die Beschilderung ist außergewöhnlich.
Am Donnerstag fahren wir mit einem Vesibussi, einem Wasserbus, nach Kylmäpihlaja. Das ist die äußerste der größeren Inseln vor Rauma. Von hier aus öffnet sich der Blick auf den Horizont. Wir haben heute fantastisches Wetter: Sonne satt und angenehme 24 Grad. Warm genug für uns, um ans Meer zu fahren. Berlin schwitzt bei 38 Grad. Was bin ich froh, hier zu sein.

Nach ca. 1 Stunde Fahrt kommen wir in einem minikleinen Hafen an. An dieser Insel legt unser Wasserbus an. Auch Privatleute dürfen hier an Land gehen, die Sauna benutzen, Essen gehen und was man so als Yachtbesitzer noch macht.
Wir werden 6 Stunden hier bleiben. Schnell wird uns klar, dass wir innerhalb von 20 Minuten die Insel komplett umrunden und jeden Weg ablaufen können. Trotzdem ist die Insel so faszinierend, dass uns die Zeit nicht lang wird.

Der Leuchtturm und das Lotsenhaus wurden 1952 errichtet. Hier kamen 4 Leuchtturmwärter und 8 Lotsen unter. Nach unserer Fahrt durch die Schären ist uns völlig klar, warum es die Lotsen auf dieser äußeren Insel brauchte. Ohne Hilfe kommt hier niemand durch die Untiefen zum Hafen nach Rauma.

















Der Rückweg durch die Schären:





Wenn man vom Wasser kommt, sieht man den riesigen Hafen von Rauma.

Knapp 40.000 Einwohner hat Rauma. Unser Weg zur und von der Marina Vista zurück führt uns durch Wohngebiete. Nicht alle Häuser sind schön.




Unser Haus ist modern, aber auch ein Würfel. Wir haben natürlich keinen Balkon.



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